Diese Woche pünktlich, aus Gründen…
Heute würde ein Musiker seinen 75. Geburtstag feiern, der in den 80ern und frühen 90ern große Erfolge im Radio feierte, danach schwere gesundheitliche Probleme bekam und sich anschließend dem einzig wahren Blues widmete, bevor er im Dezember letzten Jahres verstarb: Chris Rea.
Mit dem Titel begann die Karriere – man muss also wirklich doof sein wenn man denkt, dass es damit vorbei gewesen wäre. Erschienen ist die Nummer 1978, hinterließ damals aber wenig Eindruck. Die Plattenfirma war noch der Meinung, den nächsten Elton John produzieren zu können, was natürlich überhaupt nicht zu seinem Stil passt.
Einige Jahre vergingen, und 1983 erschien diese Single, die immer noch irgendwo in der unteren Hälfte der Top 100 herumlümmelte. Erst über die Jahre entwickelte sich der Song zum Dauerbrenner.
Der ganz große kommerzielle Durchbruch kam 1986 mit diesem Song, der in Deutschland Top 3 und in England immerhin Top 10 erreichte.
1987 erschien diese Single, die in Europa Top 20 war, in den USA die Chartspitze aber auch nur aus weiter Entfernung sehen konnte.
Zwei Jahre später baute Chris ein Konzeptalbum namens „Road To Hell“, das Titelstück wurde zum Klassiker. Statt der poppigen Nummern der vorherigen Zeit wurde es hier thematisch recht düster.
In eine ähnliche Kerbe schlug er wiederum zwei Jahre später, also 1991.
Zur Jahreszeit passend beenden wir das Mixtap mit diesem Song, ebenfalls 1991 erschienen. Ab 1994 und schwerer Krebserkrankung wandte sich Rea dem puren Blues zu, ließ alle kommerziellen Aspekte hinter sich und machte nur noch Musik, die er bedeutsam fand.

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